Hervorgehoben

Happy Birthday

Na, habt ihr die Rosenau Gazette vermisst? Ist es euch überhaupt aufgefallen, dass dieser Blog länger nicht zu erreichen war? Ich habe zum Jahresanfang 2026 einen ganz schönen Schreck bekommen. Anstatt Podcast-Posts veröffentlich zu können, musste ich feststellen, dass mein Webserver mit Malware befallen war. Keine Details, aber eine ganz schön kniffelige Angelegenheit. Die Podcast-Episoden sind natürlich dennoch erschienen. Es mussten ja schon reichlich Spiele besprochen werden. Aber im Hintergrund erfolge eine richtige Operation. Die Kunst: Die Malware zu bereinigen, ohne den Blog zu zerstören, Back Ups hin oder her. Und da gehen dann für mich als informierten Laien, der im Leben auch noch andere Themen hat, schon ein paar Tage ins Land. Aber da sind wir wieder. Toi, toi, toi, dass es erstmal hält.

Januar 2026. Es gibt ja viele Jubiläen zu feiern in diesem Jahr, aber eben auch die Rosenau Gazette. Es ist ein bisschen verrückt, dass es 10 Jahre her ist, dass ich die Domain registriert und die ersten Posts hier geschrieben habe. Hurra! 10 Jahre später dann einmal die Widerbelebung. Danke, dass ihr hier immer noch reinlest.

Wollt ihr uns hier nach 10 Jahren immer noch unterstützen, dann habt ihr hierfür mehrere Möglichkeiten. Immer wieder hier reinschauen und ab und zu vielleicht auch einen Kommentar da lassen wäre super. Ihr könnt den Podcast bei den unterschiedlichen Podcastplattformen abonnieren. Ihr könnt dem WhatsApp Kanal beitreten, auf dem ich aktuelle Posts teile. Ihr könnt den Newsletter abonnieren, und so jeden Freitag alle Beiträge in die Inbox erhalten (schaut mal rechts in die Sidebar). Und auf Facebook oder Instagram folgen, das ist auch möglich. Herrje, da sollte doch für Jede(n) was dabei sein.

So weit habt ihr es geschafft. Es ist ein Jubiläum. 10 Jahre RoGaz. Immer noch da und noch nicht eingestellt. Da braucht es doch Geschenke. Ich war unten im Keller und habe noch 3 Neigeschaut T-Shirts in Größe XL gefunden. Jetzt wo Gregerl wieder da ist und Oversize (immer noch?) ein Ding. Ein Kommentar unter diesem Beitrag und ihr seid dabei bei der Verlosung. Ausgezählt wird am 15.02. Jetzt muss nur noch der FCA in die Feierei einsteigen. Vielleicht schon am Samstag? 10 Jahre RoGaz, der rot-grün-weiße Übermut, der bisher nicht unterzukriegen ist.

Theater

Durch zwei Elfmeter verloren und das bleibende Gefühl, dass das Spiel hätte auch ganz anders laufen können.

Es geht nicht darum, wo und wann – die Einsätze des Videobeweis, einschließlich vorherigen Erläuterungen und nachträglichen Begründungen, verlaufen zumindest maximal unglücklich. Die Sehnsucht nach der Abschaffung des VAR wächst zunehmend auch an anderen Standorten.

Seit 2007 gibt es den 1. FC Heidenheim. Nach zweieinhalb Jahren in der Oberliga Baden-Württemberg, die Abspaltung aus dem Heidenheimer Sportbundbund erfolgte nachträglich zum Jahresbeginn, gelang der Aufstieg in die 3. Bundesliga, fünf Jahre später in die 2. Bundesliga. Nach neun Jahren Zweitklassigkeit dann der Aufstieg in die 1. Liga, einschließlich der Teilnahme an der Conference Leaque in der zweiten Spielzeit.

Nach dem 21. Spieltag steht der FCH mit 13 Punkten nach 21 Spielen aktuell auf dem letztem Tabellenplatz. In der vergangenen Saison waren es zum gleichen Zeitpunkt 14 Punkte, mit einem Punkt Vorsprung zu den beiden dahinter liegenden Vereinen. 29 Punkte reichten am Ende der Saison um über die Relegation den Klassenerhalt zu erreichen. Nach der Niederlage gegen den HSV ist Heidenheim seit acht Spieltagen ohne Sieg.

Um den Klassenerhalt auch im dritten Bundesligajahr zu schaffen hat sich der Verein in der Rückrunde mit Christian Conteh von Eintracht Braunschweig verstärkt, und Eren Dinkci, von Werder, Leonidas Stergiou, vom VfB, und Hennes Behrens, aus Hoffenheim, ausgeliehen. Aktuell beträgt der Rückstand zum Relegationsplatz sechs Punkte.

Auch während der Olympischen Winterspiele hat die Bundesliga ihre eigene Bühne, in der fast alle Rollen besetzt sind, und die auch ohne technische Unterstützungen unterschiedliche Formen, in Abhängigkeit einzelner wie auch der gemeinsamen Darbietungen, annehmen kann.

Das Stadion spiegelt in etwa den gesellschaftlichen Querschnitt wieder. Der Sport ist in allen Bereichen etabliert und gewinnt auch dadurch an seinem verbindenden Charakter. Stadionbesucher unterscheiden sich durch andere Merkmale, Verhaltensformen oder auch Äußerlichkeiten.

Abseits der Businessbereiche, gleich ob auf Sitz- oder Stehplatz, gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten sich des Phänomens anzunehmen. Die Leute kommen früher oder später ins Stadion, pflegen eigene oder gruppenbedingte Rituale, haben unterschiedliche Wahrnehmungen, und leben ihren Aufenthalt ganz unterschiedlich.

Vereins- oder Gruppenmitglieder, oder auch nicht, das Spiel wird wie auch das Außenherum verschieden verstanden. Als Konsumenten, als Fans in verschiedenen oder eigenen Wahrnehmungen sind alle in jedem Fall Teilnehmende und zeigen dabei unterschiedliches, kritisches, akzeptierendes, ablehnendes oder auch gleichgültiges Verhalten.

Je nach Spielverlauf geling es mitunter auch ganz unterschiedliche Gruppen und Menschen mitzunehmen – und auch dies mag nur eine verbindende Faszination des Spiels beschreiben.

Spiele, die in der Erinnerung bleiben, und manchmal für eine Zeit- oder Phase stehen, kann es immer geben, genauso wie Serien, Rekorde oder Kuriosa. Noch 13 Spieltage, in denen so vieles geschehen könnte, wie auch bei jedem Spiel die Hoffnung, das nun etwas Neues beginnt, sich irgendwann fortführt und die Begeisterung mitnimmt. Was zählt ist immer das Spiel.

Im sechsten Aufeinandertreffen in einem Pflichtspiel gegen den 1. FC Heidenheim hat der FCA die nächste Gelegenheit den Abstand nach hinten zu vergrößern und den Anschluss zum Mittelfeld zu finden.

Und wenn das Spiel gelingt, und alle mitnimmt, kann es für mehr als nur einen Moment das Gefühl der Teilnahme an etwas Größerem erlauben. Gutes Spiel!

Nur der FCA!

Und

Es mag verschiedene Möglichkeiten geben den letzten Auftritte des FCA, auch im Zusammenhang der letzten  Spiele, zu bewerten. Dazu Diskussionen über Schiedsrichterentscheidungen, VAR und Nicht-VAR, erste und zweite Halbzeiten – der FCA hat das zweite Ligaspiel in Folge gewonnen und steht nach 20 Spieltagen mit 22 Punkten auf Platz 11 der Tabelle.

Am 12. Spieltag stand Mainz 05 mit sechs Punkten erstmals auf dem letzten Tabellenplatz. Der zweite Saisonsieg gelang erst am letzten Spieltag der Hinrunde. Nach den letzten beiden Erfolgen, gegen Wolfsburg und in Leipzig, wurde der Anschluss nach oben wieder hergestellt.

Seit dem 14. Spieltag betreut Urs Fischer das Team, das seitdem 12 Punkte, den fünftbesten Ligawert in diesem Zeitraum, aus sieben Spielen erreicht, und sich für das Achtelfinale der Conference League qualifiziert hat.

Verstärkt hat sich der FSV in der Winterpause mit Silas und Phillip Tietz, der bereits vier Scorerpunkte sammeln konnte sowie Stefan Posch der von Como ausgeliehen wurde. Auch auf Leihbasis kam zuletzt noch Sheraldo Becker von CA Osasuna als Ersatz für den verletzten Benedict Hollerbach.

Auch wenn die Gesamtbilanz in den Aufeinandertreffen ausgeglichen ist, spricht die in der Bundesliga für die 05er. In bisher 29 Spielen konnte der FCA 12mal bei drei Unentschieden gewinnen.

In Mainz gelangen bisher drei Unentschieden und vier Siege, der letzte vor vier Jahren durch Tor von André Hahn.

In den letzten acht Partien unter Trainer Manuel Baum hat der FCA 12 Punkte erreicht und ist seit vier Spieltagen ungeschlagen. Auch abseits von Statistik und jeweiliger spielerischer Betrachtung zeigt sich der FCA als Team, das auch durch die unterschiedlich erreichten Erfolge zuletzt weiter zusammenwächst. Auch dies könnte im weiteren Saisonverlauf noch an Bedeutung gewinnen.

Bei Betrachtung der Rückrundentabelle fällt auf, dass es neben Frankfurt und Union drei weitere Mannschaften gibt, die in diesem Zeitraum erst einen Punkt geholt haben: St. Pauli, Wolfsburg und Heidenheim. Zwei Punkte haben Mönchengladbach und Bremen erreicht. Nach elf sieglosen Spielen in Folge hat Werder Bremen sich mit Daniel Thioune für einen neuen Trainer entschieden.

Und dann holte der Hamburger SV noch am letzten Wochenende, nach über elf Jahren, neun Spielen, einschließlich Pokal, und 2:36 Toren, einen Punkt gegen München.

Das Transferfenster ist geschlossen und der FCA hat sich mit Uchenna Ogundu, der von Alanyaspor kommt, verstärkt. Neu im Verein sind auch Ryota Onoda von Cerezo Osaka, Tom Bader aus der U19 von Hansa Rostock und Thomas Kastanaras vom VfB II.

Nach viereinhalb und 110 Spielen beim FCA wechselt Arne Maier zu Újpest Budapest. Aus der Spielzeit 2021/22 sind nun nur noch Jeffrey Gouweleeuw, Mats Pedersen, Daniel Klein und der zurückgekehrte Michael Gregoritsch im Kader.

Nach den Treffern 32 und 33 steht Gregoritsch in der Auflistung der Spieler, die für den FCA in der Bundesliga getroffen haben hinter Alfreð Finnbogason, 39 Tore, Tobi Werner, 38, und André Hahn, 36, an vierter Stelle der Torschützenliste. Und um ein weiteres Jahr wurde der Vertrag mit Jeffrey Gouweleeuw verlängert, der zum Rekordbundesligaspieler des FCA avancieren kann.

Wie viele Punkte auch für den Klassenerhalt nötig sein werden, es ist viel zu früh für Rechnereien. Der FCA hat nun vier wichtige Partien vor sich, in denen es gilt von Spiel zu Spiel zu denken. Und. je nach Ergebnis ist nach dem nächsten Wochenende zwischen Platz 9 und Platz 15 alles möglich. Gutes Spiel!

Nur der FCA!

Auf der Suche nach Konstanz


Dieser Text erschien zuerst in der Kolumne „Einwurf aus der Rosenau Gazette“ bei presse-augsburg.de.

Ich bin es ja mittlerweile gewöhnt, dass das Fan-Dasein beim FCA mich mitnimmt wie eine Achterbahnfahrt. Aber selbst, wo ich einiges gewöhnt bin über die Jahre hinweg (und so ein Geburtstag ist ja ein guter Moment ein paar Highlights Revue passieren zu lassen), hat diese Saison besonders viele High- und Lowlights. Zwischen himmelhochjauchzend und absoluter Misere war alles schon dran, mehrfach. Zeit, dass nun Konstanz einkehrt und zwar im positiven Sinne.

Ergebnisse

Dies betrifft zu allererst die Ergebnisse des FC Augsburg. Nachdem das Team von Manuel Baum gegen den FC Bayern gewonnen hat, heißt es jetzt in den kommenden Spielen: nachlegen. Dabei ist schon klar, dass das Team gegen Gegner wie St. Pauli und Mainz sportlich anders agieren muss als noch gegen den FC Bayern. Auf der anderen Seite muss der FCA auch einfach mal in diesen Spielen über 90+x Minuten konstant agieren.

Konstanz in den Ergebnissen gab es in 2026 bisher nicht. Gegen Gladbach leistete man sich ein kleines Debakel zum Jahresstart. Gegen Union Berlin und den SC Freiburg konnte man Führungen nicht über die Zeit bringen, aber immerhin war man in beiden Spielen mittendrin statt nur dabei. Und das Highlight, die Saisonbestleistung gegen den FC Bayern München brauche ich an dieser Stelle nicht weiter hervorheben. Ergebnisseitig wenig Konstantes bisher. Zeit, dass sich das ändert.

Personell

Manuel Baum scheint nach 7 Spielen in unterschiedlichen Variationen seine Stammelf gefunden zu haben. Ja, er wechselt auch bedingt durch den sportlichen Ansatz. Seine Achsen hat er allerdings gefunden und Spieler danken es ihm mit verbesserten Formkurven.

Dies geht von Finn Dahmen im Tor, der gegen die Bayern in brenzligen Situationen rettete. In der Innenverteidigung ist Keven Schlotterbeck der Anker, der unter Baum auch die Kapitänsbinde trägt. Auf den Außen liefern sowohl Giannoulis als auch Fellhauer ab während Massengo in der Mitte sich zum Fixpunkt herauskristallisiert. Vorne ist mittlerweile wieder Alexis Claude-Maurice Dreh- und Angelpunkt des Augsburger Offensivspiels und dankt es Baum mit Torbeteiligungen.

Diese personelle Konstanz fördert Vertrauen und Automatismen unter den Spielern und die positiven Effekte davon sind mittlerweile zu erkennen.

Nächste Stufe oder einzelner Ausreißer

Die Frage, die die Mannschaft nun beantworten muss: War das Spiel gegen den FC Bayern ein Einzelfall? Oder kann man andernfalls erkennen, dass die Entscheidung bis zur Sommerpause weiterhin auf Manuel Baum zu setzen, absolut richtig war. Der FCA wollte durch die Trainerverpflichtung nicht seine sportliche Idee über Bord werfen proaktiven Fußball zu spielen. Er wollte zudem weiter auf die eigene Jugend bauen. Trägt dies in der Bundesliga direkt Früchte, weil Manuel Baum eine kurze Anlaufzeit hatte?

Die nächsten Wochen werden zeigen, wohin die Saison für den FC Augsburg führt. Findet man zur Konstanz, dann wird man im Februar den Grundstein für eine sorgenfreie Saison legen können. Auf der anderen Seite droht Abstiegskampf bis zum Saisonende. Kann der FCA die Achterbahnfahrt etwas bremsen? Die Wahrheit liegt mal wieder auf dem Platz.

Werkzeuge

Mit der Taschenmessertaktik überzeugte der FCA. Mit dem zweiten Bundesligasieg bei den Roten in München sind folgende Namen verbunden:

Dahmen – Zesiger, Schlotterbeck, Chaves – Giannoulis, Rexhabecaj, Massengo, Fellhauer – Claude-Maurice, Rieder, Kade, dazu Essende, Kömür, Keitel, Wolf und Trainer Manuel Baum.

Ohne Berücksichtigung von Vor- und Nebengeschichten, der FCA hat ein gutes Auswärtsspiel bestritten, und auf dem Platz Attraktivität bewiesen. Egal ob dies die einzige Niederlage von München in der Liga bleiben wird, Augsburg hat vor den Spielen gegen die direkten Kontrahenten damit auch ein klares Signal im Abstiegskampf gesetzt: Bundesliga ist und bleibt die Liga, in der Augsburg spielt!

In der Liga steht München an erster Stelle, dann folgt Dortmund. Seit der Niederlage gegen den Tabellenführer hat Stuttgart 14 Punkte aus sechs Spielen geholt, bei der TSG Hoffenheim waren es im gleichen Zeitraum 16 Punkte. Dies zeigt sich auch in der Tabelle, da vergleichbar Leverkusen nur neun und Leipzig nur sieben Punkte erreichten. Dahinter folgt Freiburg, dann Frankfurt, mit nur sechs Punkten aus sechs Spielen.

Bei weiterer Betrachtung des Tabellenausschnitts vom 14. bis zum 20. Spieltag fällt auf, dass Werder und Heidenheim nur zwei, und die Hamburger Vereine nur drei Punkte gewinnen konnten, Mainz demgegenüber aber acht. Dies beschreibt am besten die aktuelle Situation im Abstiegskampf.

Die Bedeutung der drei Punkte in München zeigt sich auch daran, dass der FCA in diesem Zeitraum dadurch sechs Punkte erzielt hat und in der Tabelle vor diesen Teams steht.

Mit sieben Punkten startete St. Pauli in die Runde und stand nach vier Spieltagen mit sieben Punkten auf Platz 5 der Tabelle. Es folgten acht Niederlagen in Serie, und Platz 17 nach dem 12. Spieltag. Seitdem kamen sieben weitere Punkte, einschließlich dem im Nachholspiel diese Woche gegen Leipzig, erzielt durch den Ausgleich per Elfmeter in der Nachspielzeit, hinzu. 

Die Abwehr der Hamburger steht nach wie vor – 32 Gegentreffer sind mit der beste Wert in der zweiten Tabellenhälfte. 17 geschossene Tore sind demgegenüber aber der mitschwächste Wert in der Liga.

Im Winter wurden bisher neben Torwart Emil Gazdov, aus Montreal, der japanische Nationalspieler Tomoya Ando für die Abwehr, und Mathias Rasmusen, von Saint-Gilloise, für das Mittelfeld verpflichtet.

Nach dem Ligaspiel tritt der FC St. Pauli unter der Woche im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen Bayer Leverkusen an.

Vor Beginn der Olympischen Winterspiele und Super Bowl die Frage welche als die wichtigsten Sportereignisse angesehen werden, wie sich diese entwickelt haben, und wie sich damit auch umgehen ließe.

‚Schneller, höher, weiter‘ beschreibt auch übertragen nur einen Teil dessen, was immer weiter geht. Mag der Sport auch in Qualität und vermeintlich zunehmender Perfektion vorgetragen werden, mutiert er immer mehr zum Teilbereich von Großereignissen, und stellt seine Werte weiter in Frage. Wie und wie weit sich dies noch ausdehnen lässt wird sich spätestens bei der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft wieder neu bestimmen lassen – der eigentliche Verlierer bleibt das Spiel.

Zu seinem ersten Einsatz für den FCA kam am vergangenen Wochenende der Torschütze zum zwischenzeitlichen 1:1, Arthur Chaves, der bis zum Saisonende aus Hoffenheim ausgeliehen ist.

Den Auswärtserfolg mehr als nur als Kür betrachtend, geht es in den nächsten Spielen um die eigentliche Pflicht. In den folgenden Auftritten kann der Abstand zu den auf den Abstiegsplätzen liegenden Teams vergrößert werden. Mit der Disziplin, dem  Selbstvertrauen vom vergangenen Wochenende und den richtigen Werkzeugen besteht dazu am Samstag gegen den FC St. Pauli die erste Gelegenheit. Gutes Spiel!

Nur der FCA!

Samstags

Es mag verschiedene Möglichkeiten geben das Spiel, unterteilt auch in zwei Halbzeiten, zu beschreiben. In der zweiten Hälfte war es ein spannendes Spiel, das mit einem Unentschieden endete. Und Alexis Claude-Maurice trifft im zweiten Spiel in Folge.

Nach der vergangenen Woche wären verschiedene Konstellationen in der Tabelle möglich gewesen, der FCA steht mit drei Punkten und dem besseren Torverhältnis vor dem Relegationsplatz.

Interessant wird es nach dem nächsten Spieltag, wenn der FCA dann in Reihenfolge gegen den aktuell 18ten, 17ten, 16ten spielt, gefolgt von den Auftritten in Wolfsburg und gegen Köln.

Die Liga scheint sich zu teilen: Freiburg und Union, momentan auf Platz 8 und 9, sind so etwas wie das Mittelfeld, davor der Kampf um die internationalen Plätze, dahinter mehr oder weniger Abstiegskampf.

Das Spiel in München als das einfachste der Saison zu sehen, widerspricht der Vorstellung, dass das Team in jedem Spiel punkten kann: Bonus- oder auch nicht – alle Punkte zählen gleich.

Nach 18. Spieltagen hat Bayern München 50 Punkte, genauso viel wie in der Saison 2013/14.Im Gegensatz zu dieser Saison liegt die Tordifferenz bereits jetzt um 20 Treffer höher.

Vor 12 Jahren war die Meisterschaft bereits am 27. Spieltag, dem 25. März, entschieden – so früh wie nie zuvor. In den letzten 13 Jahren wurde München zwölfmal Meister. Zeitweilig schien es so, als wenn es dabei nur um den frühesten möglichen Zeitpunkt ging.

Dafür, und die Entwicklung der Liga, mag es unterschiedliche Gründe geben, und nicht alle haben mit der Entwicklungsgeschichte des Rekordmeisters zu tun. Im Gegensatz zu Dortmund hat Leverkusen 2024 ein schwächeres Jahr der Münchner ausgenutzt.

Im Pokal im Viertelfinale, in der Champions League im Achtelfinale, in der Liga geht es wohl nach dem 5:1 in Leipzig nur noch um das Datum der Bekanntgabe der Titelentscheidung.

Was München aber noch nicht geschafft hat gelang 2012 dem THW Kiel. Als erstes Profiteam im deutschen Sport gelang es den Störchen eine Saison, verlustpunktfrei, mit 68:0 Punkten abzuschließen. Vergleichbares auch in Zukunft zu verhindern bleibt dann auch weiter die Aufgabe der anderen Fußballbundesligisten.  

Auch ohne wirklichen Meisterkampf bietet die Liga verschiedene Formen von Spannung und Attraktivität – auch unterhalb internationaler Mindestbudgets in Rekordhöhen und Champions-League-Geldern.

Dazu die Stadien und -erlebnisse, vielleicht nicht die allerteuersten Spieler, dafür aber mit Atmosphäre.

Größe, Zuschauerkapazität und andere Rekorde sind nicht alles, viele Stadien und Spielorte haben Tradition und damit verbundene Geschichte.

Noch bis zum 2. Februar ist das Transferfenster in den großen Ligen geöffnet. Bisher hat sich der FCA mit Yannik Keitel, Michael Gregoritsch und Rodrigo Ribeiro, der noch nicht zum Einsatz kam, verstärkt.

Es gibt neue Vorschläge des International Football Association Board.  Rechtzeitig zur WM sollen nun auch Eckbälle und gelb-rote Karten vom VAR geprüft werden. Ursprünglich zur Korrektur eindeutiger Fehlentscheidungen geplant wurden die Befugnisse der Videoschiedsrichter immer mehr erweitert. Die Komplexität der Entscheidungen und die Spieldauer werden dadurch immer weiter erhöht. Was in anderen Sportarten funktionieren kann, führt im Fußball zu immer noch mehr Unsicherheiten.

Das Spiel braucht nicht immer noch mehr Diskussionsstoff sondern wirkliche Klarheit: Weniger wäre hier eindeutig mehr!

 Fünfmal in Folge, zum ersten Mal in diesem Jahr, spielt der FCA an einem Samstagnachmittag um 15:30 Uhr. Auch in München beginnt das Spiel bei 0 und jeder Punkt zählt. Gutes Spiel!

Nur der FCA!

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